Gemälde

...

Guiseppe Galli, Studie eines zerfallenen Hauses

italienisch anmutendes, baufälliges Haus an einem strahlenden Sonnentag, flott erfasste Studie mit impressionistischem Duktus unter partieller Freilassung des Malgrundes, Öl auf Holz, links unten signiert "Giuseppe Galli" sowie datiert "[19]32", rückseitig wohl von Künstlerhand ortsbezeichnet "Ma[...]lo" sowie nummeriert und datiert "7/7 – 1932", ebenfalls rückseitig weitere Nummerierungen, Rahmen neuzeitlich, Falzmaße ca. 23 x 17,5 cm. Künstlerinfo: ital. Maler (1866 Vercelli bis 1953 ?), zunächst vor allem Aquarellist, motivisch fokussiert auf Genreszenen, Portraits, Landschaften sowie Stillleben, in Vercelli Studium unter Ferdinando Russo, studierte auch an der Albertina Academy in Biscarra, 1917 Ehrenmitglied der Akademie von Brera, Teilnehmer zahlreicher Ausstellungen, Quelle: Vollmer, Saur und Artsper.com.

Katalog-Nr.: 4269
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Gorgeard, Sommerliche Dorfimpression

Blick einen Feldweg entlang, gesäumt von einem Gehöft, Zäunen und sommerlich-grünenden Bäumen, Sträuchern und Wiesen, pastose Malerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Malkarton, rechts unten signiert "A." oder "P. Gorgeard" sowie datiert "1933", rückseitig Etikett der Pariser Handlung für Rahmen und Malutensilien "E. CHAPELLE", dazu handschriftlich nummeriert "III", etwas frühschwundrissig, schmaler Impressionistenrahmen, Falzmaße ca. 26 x 21,5 cm.

Katalog-Nr.: 4276
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Gosen, Bäuerin am offenen Herd

ältere sitzende Frau am offenen Küchenherd im dämmrigen Interieur, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf grober Leinwand, um 1940, links unten teils unleserlich signiert "... Gosen", rückseitig Rahmungsetikett München, Annotation "K. Gosen" und Etikett mit nicht verifizierbaren Hinweisen zu einem Künstler "V. v. Gosen", schön im Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 67,5 x 58,5 cm.

Katalog-Nr.: 4277
Limit: 250,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

H. Haller, Pastorale Landschaft

weite spätsommerliche Heidelandschaft mit See, Bauernkate und Schäfer mit seiner Schafherde, lasierende, teils pastose Malerei, Öl auf Leinwand, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten ritzsigniert "H. Haller", original gerahmt (etwas bestoßen), Falzmaße ca. 60,5 x 80,5 cm.

Katalog-Nr.: 4281
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Carl Adam Heinisch, Am Seeufer

sommerliche Szene mit Fischerfamilie am Kahn, vor morbider Hütte am Seeufer, hierzu bemerkt Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." "... Mit Vorliebe malte er Landschaften aus Oberbayern und vom Bodensee. Mit seiner genauen Beobachtung der Licht- und Luftverhältnisse und der malerischen Auflösung der Form läßt er sich in den weiteren Umkreis der Diez-Schule einordnen, aber auch die Errungenschaften der Freilichtmaler integrierte er in sein Werk.", pastose Genremalerei, Öl auf Karton, um 1900, links unten ligiert signiert "CAHeinisch", freigestellt mit Rahmen versehen, Bildmaße ca. 15 x 25 cm. Künstlerinfo: auch Karl Heinisch, dt. Landschafts- und Genremaler (1847 Neustadt an der Prudnik in Ober- Schlesien [Nové Město] bis 1923 München), Vertreter der Münchner Schule, ab 1870 Studium an der Münchner Akadmie, Mitglied der Münchner Künstlergenossenschaft, von 1879-1913 fast jährlich Beteiligung an den Jahresausstellungen im Glaspalast in München, beschickte darüber hinaus Ausstellungen in Bremen und Berlin, tätig in München, Quellen: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Goldstein, Dressler, Boetticher, Matrikel der Münchner Akademie, Müller-Singer, Bruckmann "Münchner Maler des 19./20. Jh." und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4290
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Rudolf Höckner, Morgendliche Dorfstraße

sommerlicher Blick entlang einer Dorfstraße, mit einzelnen Passanten vor niedrigen Bauernhäusern, wohl Ansicht aus Wedel in Schleswig-Holstein, gering pastose Malerei in gedeckter Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, links unten signiert "R. Höcker", rückseitig auf dem Keilrahmen neuzeitliches Etikett mit Info zum Gemälde, original gerahmt, Falzmaße ca. 44,5 x 55 cm. Künstlerinfo: eigentlich Rudolf Woldemar Höckner, dt. Landschaftsmaler und Zeitungsreporter (1864 Rittergut Hilmersdorf bei Wolkenstein in Sachsen bis 1942 Bad Mergentheim ob der Tauber), nach dem frühen Tod des Vaters 1872 Umzug nach Freiberg und 1877 nach Leipzig, hier bis 1885 Schüler der Thomasschule, 1885–86 Studium der Theologie in Tübingen und Leipzig, 1886–90 Studium an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar bei Theodor Hagen und beeinflusst von Christian Rohlfs, anschließend mit Stipendium Reise durch Süddeutschland (Förderung durch Charles Palmié in München) nach Italien, 1891 Rückkehr und freischaffend in Weimar, 1891 Übersiedlung nach Flensburg und 1895–1905 parallel zur Malerei als Reporter für Segelsport für die "Nord-Ostsee-Zeitung" in Kiel tätig, 1905 schließlich Umzug nach Niendorf bei Hamburg und bis 1909 Anstellung als Lokalredakteur bei den "Hamburger Nachrichten", wandte sich ab 1907 wieder verstärkt der Malerei zu, 1915–41 in Wedel ansässig, 1929 Ehrenmitglied des Altonaer Künstlervereins, 1939 Ehrenbürger von Wedel, 1941 Übersiedlung nach Bad Mergentheim ob der Tauber, beschickte den Glaspalast München, die Großen Berliner Kunstausstellungen, Mitglied der Ekensunder Malerkolonie und im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, "Der neue Rump", Boetticher und Wikipedia

Katalog-Nr.: 4292
Limit: 380,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Willi Holtmann, Lago di Lugano

bis ans Wasser gebaute Häuser mit ein paar angelegten Booten auf dem ruhigen, zwischen hohen Bergen gelegenen See und fast wolkenlosem Himmel, leicht pastose Landschaftsmalerei in freundlicher Farbigkeit, Öl auf Hartfaserplatte, um 1970, links unten signiert "Holtmann", auf der Rückseite von fremder Hand bezeichnet "Lago di Lugano", geringe Verluste in der Malschicht, gerahmt, Falzmaße ca. 30 x 45 cm. Künstlerinfo: eigentlich Wilhelm Holtmann, auch Willy Holtmann, dt. Maler (1900 Duisburg bis 1984 Wiesbaden), studierte an der Akademie München bei Groeber, tätig in Wiesbaden, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4293
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Eugen Hönig, Sommerlandschaft mit Strohpuppen

weite, idyllische sommerliche Gebirgslandschaft mit blühendem Feldrain, abgeerntetem Feld und gedeckter Brücke am Fluss, lasierende Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "E. Hönig 1942", rückseitig auf dem Keilrahmen handschriftlich bezeichnet "Hönig" und teils undeutlich gestempelt "München 19, Prinzenstraße 20 Fernruf 62933" und "Eugen Hönig" sowie Stempel der Münchner Malutensilienhandlung Adrian Brugger, reinigungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 80,5 x 60,5 cm. Künstlerinfo: auch Eugen Hoenig, dt. Architekt und Malerautodidakt (1873 Kaiserslautern bis 1945 München?), Abitur, seit 1889 in München, 1891–95 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule München bei Friedrich Maximilian Ritter von Thiersch und Paul Pfann, nach dem ersten Staatsexamen als Diplomingenieur 1897 zusammen mit Karl Söldner als selbständiger Architekt tätig, als Maler autodidaktisch gebildet, 1896–97 Lehrer an der Baugewerkschule Augsburg, 1906–13 Professor an der Bauschule München, 1910–12 Vorsitzender des Münchner Architekten- und Ingenieur-Vereins, erbaute in der Folge diverse Geschäftshäuser in München, Mitglied und zeitweise Präsident der Münchner Künstlergenossenschaft, Vorsitzender des Landesbezirks des Bundes Deutscher Architekten, Mitglied im Reichsverband bildender Künstler Deutschlands, Ehrenmitglied im Bayerischen Kunstgewerbeverein und stellvertretender Vorsitzender der "Münchner Vereinigung für künstlerische Fragen", 1931 Mitglied im "Kampfbund für die deutsche Kultur" und 1932 Mitglied der NSDAP, betrieb ab 1933 als letzter Vorsitzender des Bundes Deutscher Architekten dessen Gleichschaltung und Übergang in die Reichskammer der Bildenden Künste, ernannt zum Präsidialrat und Reichskultursenator, 1933–36 Präsident des Fachverbands für Baukunst in der Reichskammer der Bildenden Künste, Ende 1944 Aufnahme in die "Gottbegnadeten-Liste", zeitweise Abgeordneter im Bayerischen Landtag, beschickte ab 1906 unter anderem den Münchner Glaspalast, tätig in München, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4295
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Egon von Kameke, "Mühle bei Werder"

die auf einem Hügel stehende Bockwindmühle von Werder an der Havel, umgeben von einigen Häusern, kraftvolle Malerei in leuchtender Farbigkeit, Mischtechnik (Öl, Deckfarben und Aquarell) auf festem Papier, um 1940, rechts unten signiert "E. v. Kameke", hinterlegte Einrisse, aufwendig unter Passepartout und hinter Glas gerahmt, Passepartoutausschnitt ca. 48 x 59 cm. Künstlerinfo: dt. Marine- und Landschaftsmaler und Lithograph (1881 Luckenwalde bis 1955 Potsdam), studierte zunächst an den Universitäten Kiel und Berlin Jura, später Kunststudium an der Akademie in Berlin bei Kallmorgen, hier Meisterschüler von Ulrich Hübner, 13-jähriger Studienaufenthalt unter nordländischen Fischern in Island, Spitzbergen und Norwegen, beschickte seit 1911 Ausstellungen des Glaspalastes in München und die Großen Kunstausstellungen in Berlin, befreundet mit Otto Nagel, Mitglied im Verein Berliner Künstler, in der Freien Vereinigung der Graphiker zu Berlin, in der Bildhauervereinigung „Block“ Berlin und Vorstand des Vereins Potsdamer Künstler, tätig in Potsdam, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4297
Limit: 950,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Carl Kenzler, Landschaft im Abendlicht

märkische Sommerlandschaft, mit knorrigem Laubbaum und weitem Blick über Wasserlachen und sumpfige Wiesen, zur effektvoll untergehenden Sonne am Horizont, stimmungsvolle, pastose Landschaftsmalerei mit fein abgestimmter, warmtoniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand, um 1930, rechts unten signiert "C. Kenzler", rückseitig auf dem Keilrahmen gestempelt "Gemälde-Neinert – Kunsthandlung – Berlin SW11, Anhalter Str. 11 ...", Kratzer, etwas restaurierungsbedürftig, gerahmt, Falzmaße ca. 90 x 130 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Marinemaler (1872 Potsdam bis 1947 Berlin), studierte an der Berliner Akademie, bevorzugte Meer- und Winterlandschaften, deren Naturalismus durch eine subtile Lichtstimmung aufgewertet wird, um 1930 in Potsdam tätig, später in Berlin, Quelle: Dressler und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4299
Limit: 300,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Helmut Kips, Winterlandschaft im Abendrot

Wanderer auf zugefrorenem Bach, unter kahlen Laubbäumen vorm Dorf im Abendrot, stimmungsvolle, gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, links unten signiert "H. Kips", rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet und datiert "Helmu [sic.] Kips [19]69" und bezeichnet "Landschaftsmaler Helmut Kips, geb. 1937 Krefeld", sehr schön gerahmt, Falzmaße ca. 50 x 60 cm. Künstlerinfo: eigentlich Helmut Wolfram Kips, dt. Maler (geboren 1937 in Krefeld), künstlerisch Autodidakt, unternahm Studienreisen an den Niederrhein, nach Norddeutschland, Holland, Belgien, Italien, der Schweiz und Portugal, tätig in Krefeld, Quelle: Internethomepage des Künstlers.

Katalog-Nr.: 4300
Limit: 160,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Otto Kirberg, Galante Küchenszene

Blick ins herrschaftliche holländische Kücheninterieur mit jungem Mann, zwei elegant in Tracht gekleideten jungen Frauen den Hof machend, das Gemälde besticht neben der gut erfassten Figurengruppe durch zahlreiche liebevolle Details, so ist die bis zur Decke mit Delfter Fließen gekachelte Küche mit ihren raffinierten Lichtspiegelungen trefflich erfasst, die Simse des Interieurs zieren feinste Fayenceteller und Koppchen und ein eleganter vergoldeter Rokokospiegel verleiht der Szene zusätzlichen Glanz, hierzu bemerkt Irene Haberland in Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule": "... In seinen teils heiteren, teils tragischen Darstellungen aus dem niederländischen Volksleben imitierte er mitunter die Malerei alter Meister und orientierte sich dabei an holländischen Interieurs des 17. Jh. Solche Werke bestechen durch Komposition, technische Qualitäten und großes Einfühlungsvermögen in die holländischen Vorbilder. ...", fein mit spitzem Pinsel lasierend festgehaltene Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1900, links unten signiert und ortsbezeichnet "Otto Kirberg D. [Düsseldorf]", minimale Craquelure, im Randbereich etwas restaurierungsbedürftig, im prächtigen Goldstuckrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 74 x 55 cm. Künstlerinfo: eigentlich Otto Karl (Carl) Kirberg, irrtümlich Otto Kurt Kierberg, dt. Genre-, Stillleben- und Portraitmaler (1850 Elberfeld bis 1926 Düsseldorf), studierte 1868–1882 an der Düsseldorfer Akademie bei Andreas Müller, Carl Müller, Wilhelm Lotz, Wilhelm Sohn, Ernst Froberg, Wilhelm Rossmann, Julius Roeting und Eduard von Gebhardt, 1870–71 Studienunterbrechung wegen Militärdienst im Deutsch-Französischen Krieg, hier Verwundung und noch 1874 als "infolge großer Anstrengung während des Krieges kränklich" in den Akten der Düsseldorfer Akademie geführt, ab 1880 Meisterschüler von Wilhelm Sohn, mit dessen Unterstützung 1879 Studienreise in die Niederlande, anschließend freischaffend in Düsseldorf, unternahm in der Folge mehrere Studienreisen, vornehmlich nach Holland, 1890–1900 in München ansässig, danach tätig in Düsseldorf, 1875–90 und 1898–1926 Mitglied im Düsseldorfer Künstlerverein "Malkasten", Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft und im Verein Düsseldorfer Künstler, beschickte unter anderem Ausstellungen in Düsseldorf, Dresden, Wien, Antwerpen, Magdeburg, Bremen, Berlin und den Münchner Glaspalast, zahlreiche seiner Gemälde wurden in "Die Gartenlaube" veröffentlicht, Quelle: Thieme-Becker, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Müller-Singer, Dressler, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule, Schülerlisten der Düsseldorfer Akademie, Ries, Bénézit, Boetticher und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4301
Limit: 680,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Walther Klemm, Zwei Enten

zwei Stockentenerpel am Ufer eines Gewässers bei der Federpflege, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in kraftvoller Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten ligiert signiert und datiert "WKlemm [19]55", rückseitig fragmentarisches Etikett "Professor Walther Klemm: 1883-1957 »Zwei Enten«", weiterhin mehrfach auf dem Keilrahmen bezeichnet "Professor Walther Klemm Weimar" und betitelt "Zwei Enten", darüber hinaus mehrfach kleiner runder Stempel "Zoll ...", Craquelure, gering farbschwundrissig, Retuschen, original gerahmt, Falzmaße ca. 47,5 x 65 cm. Künstlerinfo: dt. Maler, Graphiker und Illustrator (1885 Karlsbad [Karlovy Vary] bis 1957 Weimar), studierte 1901-04 Kunstgeschichte an der Wiener Universität bei Julius von Schlosser, parallel Studium an der Kunstgewerbeschule und der Akademie Wien bei Anton von Kenner, Kolo Moser, F. Myrbach und anderen, 1905 Beteiligung an Ausstellung der Wiener Secession und Übersiedlung nach Prag, 1906 Ateliergemeinschaft mit Carl Thiemann in Libotz bei Prag, ab 1908 in der Künstlerkolonie Dachau, 1910 Mitglied der Berliner Sezession, 1913 Berufung als Professor an die Akademie Weimar, unternahm zahlreiche Studienreisen, erhielt mehrere Ehrungen, unter anderem 1952 Ehrensenator der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar, Mitglied des Verbandes Bildender Künstler (VBK) der DDR, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Eisold "Künstler in der DDR", Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4304
Limit: 800,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Franz Nowak, Gründerzeitliches Stillleben

auf einem Tisch mit blauer Decke über weißem Spitzentuch vor purpurnem Vorhang ein Arrangement aus Porzellan, Büchern, Gemmenbild und Trinkpokal, mit spitzem Pinsel ausgeführte Ölmalerei auf Pressspanplatte, Anfang 20. Jh., rechts oben signiert "Franz Nowak", rückseitig handschriftliche Nummerierung, im Rahmen der Zeit hinter Glas, Falzmaße ca. 18 x 14 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1885 ? bis 1973 ?), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4307
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

H. Kugel, Frauen im Feld

sommerlicher Blick in weite, wohl niederländische Landschaft mit Windmühle und Frauen bei der Feldarbeit, unter dramatisch bewölktem Himmel, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, rechts unten signiert und datiert "H. Kugel 1923", Craquelure, farbschwundrissig, alt retuschiert, etwas restaurierungsbedürftig, original gerahmt, Falzmaße ca. 76 x 101 cm.

Katalog-Nr.: 4309
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Lang, »Voralpen«

spätsommerliche Moorlandschaft mit Birken und Fichten vor imposanter Gebirgskulisse, pastose Landschaftsmalerei mit charaktervollem Pinselduktus, Öl auf Leinwand, um 1970, rückseitig auf der Leinwand signiert "Lang" und betitelt »Voralpen«, kleines Löchlein in der Leinwand, etwas restaurierungsbedürftig, in schöner Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 51 x 70,5 cm.

Katalog-Nr.: 4311
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Martinius Leonardus Middelhoek, Windmühlen am Fließ

melancholische Herbstlandschaft mit Dorf und Windmühlen am Wasser, pastose Malerei mit breitem Pinselduktus in zurückhaltender, toniger Farbigkeit, Öl auf Leinwand und Sperrholzplatte, 2. Hälfte 20. Jh., rechts unten signiert "M. L. Middelhoek", Fehlstelle in der Leinwand, etwas restaurierungsbedürftig, in Goldstuckleiste gerahmt, Falzmaße ca. 60 x 59,5 cm. Künstlerinfo: niederländischer Maler, Radierer, Zeichner, Plastiker und Illustrator (1898 Zwijndrecht bis 1986 Brielle), zunächst tätig als Tischler, später Hinwendung zur Malerei, studierte an der Willem de Kooning Academie [Akademie der Bildenden Künste und Technischen Wissenschaften] in Rotterdam bei Alexander van Maasdijk, tätig in Brielle, Quelle: niederländische Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4321
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Johann Georg Mohr, »Heimkehr in fröhlicher Gesellschaft«

ungarisches Brautpaar in Tracht auf zweispännigem Leiterwagen, bei rasanter Fahrt durchs Pusztadorf, mit Ziehbrunnen vorm Bauernanwesen, gering pastose Genremalerei, Öl auf Leinwand, um 1940, links unten signiert "Joh. Gg. Mohr", Craquelure, alt hinterlegte Fehlstelle in der Leinwand, Leinwandeinrisse im Randbereich, restaurierungsbedürftig, schön gerahmt, Falzmaße ca. 65 x 95,5 cm. Künstlerinfo: eigentlich Johann Georg Mohr, dt. Landschaftsmaler, Graphiker, Illustrator und Plastiker (1864 Frankfurt am Main bis 1943 Frankfurt am Main), 1882–85 Schüler des Städelschen Instituts in Frankfurt am Main und 1885–87 Studium an der Berliner Akademie, hier Schüler von Anton von Werner und Max Michael, unternahm zahlreiche Studienreisen, unter anderem nach Venedig und Florenz, um 1900 Aufenthalt in der Malerkolonie Willingshausen in der Schwalm, unterhielt Anfang des 20. Jh. eine eigene Malschule in Frankfurt am Main, Mitglied im Verband Deutscher Illustratoren, tätig in Frankfurt am Main, zeitweise in Wilhelmsbad bei Hanau ansässig, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Dressler, Weizsäcker-Dessoff, Bénézit, Wiederspahn-Bode "Die Kronberger Malerkolonie", Müller-Singer, Ries, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777–2010", Wollmann "Die Willingshäuser Malerkolonie und die Malerkolonie Kleinsassen", Bantzer "Hessen in der Deutschen Malerei" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4323
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Paul Morro, Mädchenbildnis

Brustbildnis einer jungen Frau, sinnend auf einen Blumenstrauß blickend, lasierende, partiell pastose Malerei, Öl auf Leinwand, rechts unten undeutlich signiert "P. Morro", rückseitig Kunsthandlungsetikett Essen, sehr schön passend gerahmt, Falzmaße ca. 80 x 70 cm. Künstlerinfo: eigentlich Ingfried Paul Henze, verwandte den Künstlernamen „Morró“, auch Henze-Morro, dt. Maler (1925 Leipzig bis 2013 München), studierte an der Akademie Leipzig, nach 1945 Fortsetzung der Studien an der Akademie München, hier Meisterschüler von Adolf Schinnerer und Hans Gött, lebte zeitweise in Tanger (Marokko), beschickte Ausstellungen in Paris, München und Düsseldorf, tätig in Verona und am Gardasee, Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4324
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Adolf Müller-Cassel, Dorfansicht

sommerlicher Blick über reifendes Korn- und Kohlfeld auf idyllisches Dorf in sanft bewegter Landschaft, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand und Keilrahmen, rechts unten signiert und datiert "Müller-Cassel 1922", rückseitig bezeichnet "A. L. Müller-Cassel" und alte, teils unleserliche Annotation mit frz. Adressangabe "... Schnur Metzeral [Grand Est/Elsass], 144 Rue de Buhl 24/8", gering restaurierungsbedürftig, ungerahmt, Maße ca. 76 x 86 cm. Künstlerinfo: eigentlich Adolf Leonhard Müller, nannte sich als Künstler meist nur Adolf Müller-Cassel, auch Müller-Kassel, dt. Maler (1864 Kassel bis 1942 Kassel), studierte 1881–86 an der Akademie Kassel bei Louis Kolitz, 1886–1902 Weiterbildung in Düsseldorf, hier Mitglied der akademischen Künstlervereinigung "Orient" und 1888–1902 im Künstlerverein "Malkasten", 1888–89 und 1891–92 Studienaufenthalte in Rom, unternahm ferner Studienreisen nach Spanien, Holland, Frankreich, Belgien, Italien, England und 1909 nach Paris, ab 1902 in Berlin tätig und Betrieb einer Malschule, 1902–39 Mitglied im Verein Berliner Künstler, Mitglied der Willingshäuser Malerkolonie, erhielt diverse Auszeichnungen, u. a. die Goldmedaille für Kunst und Wissenschaft Sachsen-Coburg-Gotha, beschickte die Berliner Akademieausstellung, den Münchner Glaspalast, den Kunstverein für die Rheinlande sowie Kunstausstellungen in Dresden, Düsseldorf, Toronto und Antwerpen, vertreten in den Sammlungen der Nationalgalerie Berlin und in der Sammlung von Kaiser Wilhelm II., Mitglied im Reichsverband Bildender Künstler Deutschlands, im Düsseldorfer Künstlerunterstützungsverein, im Verein Berliner Künstler und in der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft, tätig in Berlin und Kassel, Quelle: Thieme-Becker, Vollmer, Saur "Bio-Bibliographisches Künstlerlexikon", Boetticher, Dressler, Bénézit, Schmaling "Künstlerlexikon Hessen-Cassel 1777–2010", Müller-Singer, Bantzer "Hessen in der deutschen Malerei", Wollmann "Die Willingshäuser Malerkolonie und die Malerkolonie Kleinsassen", Schweers, Bruckmann "Lexikon der Düsseldorfer Malerschule" und Wikipedia.

Katalog-Nr.: 4327
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Franz Nowak, Gründerzeitliches Stillleben

auf einem Tisch vor purpurnem Vorhang, mit roter Decke über weißem Spitzentuch, ein Arrangement aus Büchern und zwei Schmuckkästchen, mit sehr feinem Pinsel ausgeführte Malerei mit schönen Lichteffekten, Öl auf Holz, Anfang 20. Jh., oben links signiert "Franz Nowak", rückseitig mit handschriftlicher Nummerierung, im Rahmen der Zeit hinter Glas, Falzmaße ca. 18 x 14 cm. Künstlerinfo: österr. Maler (1885 ? bis 1973 ?).

Katalog-Nr.: 4330
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Michail Ponomarenko, »An der Zollstation«

trübe Herbstlandschaft mit Pferdekarren auf der Landstraße am Schlagbaum, lasierende, teils pastose Malerei in zurückhaltender, silbrig-grauer Farbigkeit, Öl auf Leinwand, rechts unten kyrillisch und lateinisch signiert Ponomarenko" und datiert "1990", rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet "Russische Zollstation (Michael Ponomarenko)", auf der Leinwand unleserlicher Ausfuhrstempel und russisch betitelt "На Таможенном Посту (dt.: An der Zollstation]", sehr schön im Designerrahmen (mit Kratzern) gerahmt, Falzmaße ca. 51 x 70,5 cm.

Katalog-Nr.: 4339
Limit: 180,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Rudolf Rädlein, Verwilderter Hinterhof

Blick auf den verwildert anmutenden Hinterhof eines herrschaftlichen Hauses mit Nebengelass, pastose Malerei in fein abgestimmter, zurückhaltender Farbigkeit, Öl auf Leinwand, 1. Viertel 20. Jh., links unten signiert "R. Rädlein", Leinwand doubliert und auf neuen Keilrahmen gespannt, Retuschen im Randbereich, Rahmen im Jugendstil, Falzmaße ca. 19,5 x 29 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1858 Birkach bis 1933 Coburg), Ausbildung zum Theatermaler im Bühnenbildatelier Brückner in Coburg, motivischer Fokus auf Landschaften und Städteansichten, Literatur: Kern, Der Coburger Maler Rudolf Rädlein.

Katalog-Nr.: 4342
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Walter Richter, »Chrysanthemen«

gelbe und rosa Chrysanthemen vor lichtem Grund, lasierende bzw. gering pastose Malerei, Öl auf Leinwand, um 1980, links unten signiert "W. Richter", original gerahmt, Falzmaße ca. 60,5 x 50 cm. Künstlerinfo: dt. Maler (1913 Moosheim/Rossau Sachsen bis 1989 Dresden?), gefördert von seinem Schwiegervater, den Blumenmaler Erich Krüger (1897 Berlin bis 1978 Wernigerode-Benzingerode), Quelle: Internet.

Katalog-Nr.: 4350
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

...

Josef Burger, Kahn am Flussufer

weite ebene Landschaft mit Hütte am Fluss, gering pastose Landschaftsmalerei, Öl auf Leinwand, um 1960, links unten signiert und ortsbezeichnet "J. Burger Mchn. [München]", geringe Craquelure, etwas reinigungs- und restaurierungsbedürftig, im defekten Impressionistenrahmen gerahmt, Falzmaße ca. 60,5 x 80,5 cm. Künstlerinfo: dt. Landschafts- und Blumenmaler (1887 München bis 1966 München), auch als Restaurator tätig, Schüler von Leo Putz, beschickte ab 1937 die Ausstellungen im Münchner Haus der Kunst, Mitglied des „Feldgrauen Künstlerbundes“ und der Münchner Künstlergenossenschaft, tätig in München, Quelle: Vollmer, Dressler und Internet.

Katalog-Nr.: 4355
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

Mehr Informationen...

Wie funktioniert eine Auktion